Die Maschine sieht gut aus, ist nicht zu groß, leise, preiswert und macht einen herrlichen Espresso.Wer nicht technikaffin ist und mit "Versuch und Irrtum" die Handlungsschritte ausprobiert, kann allerdings mit der leicht verbesserungswürdigen Bedienungsanleitung etwas irritiert sein.Mit dem Nachkauf von zusätzlichem Zubehör sollte man vorsichtig sein. Zum Einem können sich dabei hohe Zusatzkosten summieren und zum Anderen ist trotz Angabe der Größe des 51 mm Siebträgers nicht immer ein harmonisches Zusammenspiel mit der Klarstein SteelPresso Slim gegeben. So etwa mag es verlocken, sich einen Doppel-Auslauf-Siebträger oder bodenlosen Siebträger mit Holzgriff zuzulegen. Dabei kann es aber passieren, dass der entstehende automatische Extraktionsdruck zu niedrig ist und dadurch keine rechte Crema entsteht. Beim bodenlosen Siebträger kann es zum unangenehmem Verspritzen auf die Maschine kommen. Zudem kann man mit Fremd-Siebträgern nur die doppelte Espressomenge dosieren. Man sollte meiner Meinung nach daher bei dem original Siebträger von Klarstein bleiben. Beim Kauf einer stabilen Unterlage durch eine Tamperstation ist darauf zu achten, dass diese entweder hoch genug oder höhenverstellbar ist, sonst sitzt der Siebträger der Klarstein-Maschine nur schief und wackelig auf, was ja nicht gerade der Sinn einer solchen Anschaffung ist. Ein Dosier-Hilfe-Trichter scheint mir hilfreich zu sein. Ein Puck Screen verhindert tatsächlich, dass sich nach dem Extrahieren am Ausgang der Espressomaschine Kaffeereste ansammeln, vereinfacht also das Reinigen. Einen Distributor oder Nadelrührer braucht man nicht unbedingt, nützlich sind sie aber schon. Auf folgende Ausrüstungsgegenstände sind meiner Meinung nach besonders zu achten:(1) Der von Klarstein beigefügte Tamper aus Plastik tut zwar auch wacker seinen Dienst, da man beim Tampen aber doch kräftigen Druck ausüben sollte, ist ein Teil aus Edelstahl funktionaler. Es empfiehlt sich zur gleichmäßigen Druckverteilung dabei einen Tamper mit Federung zu nehmen. Anfangs hielt ich entsprechende euphorische Kommentare im Internet für eine Verkaufsmasche oder kaffeeberauschte Schwärmerei, in der eigenen Erfahrung habe ich aber erlebt, dass die Verwendung eines hochwertigen Tampers einen deutlich besseren Espresso erzeugt.(2) Eine gute Kaffeemühle ist das A und O zum Erreichen eines leckeren Espresso. Die Preise können hier jedoch steil nach oben gehen. Wer wenig Geld in die Hand nehmen will, sollte sich eine manuelle Kaffeemühle kaufen, aber auch hier auf hohe Qualität achten. Elektrische Maschinen sind wesentlich teurer aber bequemer zu bedienen. Ich habe ein Gerät mit einer optionalen Halterung für einen Siebträger gekauft. Dass das Kaffeemehl hier direkt in den Siebträger gemahlen wird, finde ich superpraktisch.(3) Ebenfalls alles Andere als ein Gimmick ist das Verwenden eines Abklopfbehälters. Früher habe ich nach dem Brühvorgang das Kaffeemehl mühsam mit Zuhilfenahme eines Kaffeelöffels herausgepult, jetzt geschieht das Ruckzuck mit ein oder zwei Klopfern auf die gepolsterte Schlagstange. Wichtig zum bequemen Verwenden ist darauf zu achten, dass der Abklopfbehälter nicht zu klein ist.(4) Beim Barista-Hantieren entstehen immer Kaffeekrümel. Mich stört das nicht, weil dies für mich Ausdruck von Natur und Lebendigkeit ist, aber sauber halte ich meinen Arbeitsplatz schon. Daher empfiehlt es sich, einen kleinen Akku-Handstaubsauger zu verwenden, welchen man auch zum Säubern einer Computer-Tastatur zur Hand hat. Damit arbeitet sich dann stressfrei.
The machine looks good, isn't too big, is quiet, inexpensive, and makes a wonderful espresso. However, those who aren't tech-savvy and rely on trial and error to figure things out might find the instruction manual a bit confusing, as it could be improved. Be careful when buying additional accessories. Firstly, this can add up to significant extra costs, and secondly, despite the stated 51 mm portafilter size, compatibility with the Klarstein SteelPresso Slim isn't always guaranteed. For example, it might be tempting to get a double-spout portafilter or a bottomless portafilter with a wooden handle. However, the resulting automatic extraction pressure might be too low, resulting in a poor crema. With a bottomless portafilter, there's the risk of unpleasant splashing onto the machine. Furthermore, you can only dose twice the amount of espresso with third-party portafilters. In my opinion, you should therefore stick with the original Klarstein portafilter. When purchasing a stable base for a tamping station, ensure it is either high enough or height-adjustable; otherwise, the portafilter of the Klarstein machine will sit crooked and wobbly, which defeats the purpose of such a purchase. A dosing funnel seems helpful. A puck screen effectively prevents coffee residue from accumulating at the espresso machine's outlet after extraction, thus simplifying cleaning. A distributor or needle stirrer isn't strictly necessary, but they are certainly useful. In my opinion, the following equipment is particularly important: (1) While the plastic tamper included by Klarstein does its job adequately, a stainless steel tamper is more functional, as firm pressure is required during tamping. For even pressure distribution, a spring-loaded tamper is recommended. Initially, I dismissed the enthusiastic comments online as a sales tactic or coffee-fueled gushing, but my own experience has shown that using a high-quality tamper produces a significantly better espresso. (2) A good coffee grinder is essential for making delicious espresso. However, prices can be quite high. If you're on a budget, you should buy a manual coffee grinder, but even then, make sure it's high quality. Electric grinders are considerably more expensive but more convenient to use. I bought one with an optional portafilter holder. I find it incredibly practical that the coffee grounds are ground directly into the portafilter. (3) Using a knock box is also anything but a gimmick. Before, I painstakingly scooped out the coffee grounds with a coffee spoon after brewing; now it's done in a flash with just one or two taps on the padded knock box. For comfortable use, it's important to ensure the knock box isn't too small. (4) Coffee grounds are always produced during barista work. This doesn't bother me, as I see it as an expression of nature and vibrancy, but I do keep my workspace clean. Therefore, it's advisable to use a small cordless handheld vacuum cleaner, like the kind you might use to clean a computer keyboard. This makes working stress-free.